Samstag, 24. Januar 2026 von Karin S. Wozonig
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„Erstritten ist besser als erbettelt.“

Das sagt Marie von Ebner-Eschenbach, fast beste Freundin von Betty Paoli. Und es ist das Motto einer Veranstaltung am 29. Jänner in der Wienbibliothek, die ich mir nicht entgehen lassen werde. Da sprechen die Autorin Theodora Bauer (über ihre Novelle Glühen habe ich an anderer Stelle berichtet) und die Regisseurin und Autorin Anna Luca Krassnigg, die in diesem Blog schon mehrere Auftritte hatte, mit Ebner-Eschenbach-Biographin Daniela Strigl über die beste Aphoristikerin deutscher Sprache und die klügste österreichische, realistisch-naturalistische Erzählerin (Männer sind mitgemeint).

Donnerstag, 8. Januar 2026 von Karin S. Wozonig
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Der Heinesche Herzborkenkäfer kommt nach Düsseldorf

War Betty Paoli bei Heinrich Heine zu Besuch? Ja, war sie. 1850 in Paris. Aber „Jeder kommt von irgendwoher.“ ((c) Katja Gasser) und deshalb nehme ich Paoli demnächst nach Düsseldorf mit, nämlich am 6. Februar ins Heinrich-Heine-Institut. Paoli ist in der Stadt keine Unbekannte (naja, das Düsseldorfer Kreisblatt von 1843 übertreibt ein bisschen, es waren nur vier Bände):

Von der östreichischen Dichterin Betty Paoli – eigentlich Betty Glück, jetzt Gouvernante in Venedig – erscheinen mit einem Schlage fünf Bände, nämlich zwei Bände Novellen, ein Band poetische Erzählungen, ein Band Gedichte und ein Band Vermischtes!