Dienstag, 17. November 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte:
Veröffentlicht in Welt | Keine Kommentare

Wirklich nützliche Dinge 2

Heute: Für alle, die sich nicht zwischen Video, E-Book und social web entscheiden können

A vook is a new innovation in reading that blends a well-written book, high-quality video and the power of the Internet into a single, complete story.
You can read your book, watch videos that enhance the story and connect with authors and your friends through social media all on one screen, without switching between platforms.

Samstag, 14. November 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte:
Veröffentlicht in Schreiben für das Internet | Keine Kommentare

Texte/n mit allen Sinnen

Wer nach einem avancierten, theoriegestützen Zugang zum Thema Sprache und Technologie sucht, findet ihn im Webprojekt SPRACHMEDIEN.AT

Die Website stellt den Prozess und die Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojekts “Ästhetisches Know-how. Sprache – Technologie – Medialität“ dar, das das Institut für systemische Medienforschung seit 2007 mit Fördermitteln des WWTF durchgeführt hat.

Für hyperactive browsing ist diese Website nicht geeignet, aber wer Zeit mitbringt, kann viel Interessantes zum Thema Sprache und Medien erfahren.

Donnerstag, 12. November 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte:
Veröffentlicht in Schreiben für das Internet,Welt | Keine Kommentare

So macht Schreiben für das Internet Spaß

Mir liegt die Arbeit mit jenen Menschen, die Texte für Websites erstellen oder optimieren besonders am Herzen. Deshalb gebe ich Workshops und Seminare zu dem Thema. Besonderen Spaß macht das, wenn die Redakteurinnen und Reakteure ihre Aufgabe ernst nehmen, Gefühl für die Sprache haben und den theoretischen Input mit Beispielen aus der Praxis verbinden. Heute hatte ich das Vergnügen mit einem Teil des Teams von advantageaustria.org, dem offiziellen Portal der österreichischen Wirtschaft im Ausland, zu arbeiten.

Montag, 9. November 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte: ,
Veröffentlicht in 19. Jahrhundert,Literatur | Keine Kommentare

Betty Paoli intertextuell 2.0

Betty Paoli war in ihrer Zeit eine der populärsten Lyrikerinnen, was sich auch darin niederschlägt, dass ihre Verse in anderen literarischen Werken zitiert werden.

„Der Kampf, der mich zur Vernunft gebracht hat, war schwer, aber kurz, gottlob. Statt eines Führenden bin ich ein Dienender geworden.
‚Ich dien‘! Den Wahlspruch stark und mild
Trug jenes Luxemburgers Schild,
Der kämpfend bei Crécy gefallen.'“
Kamilla hatte ihm mit hingebendem Interesse zugehört. Daß er so offen über sich selbst mit ihr sprach, war ihr schmeichelhaft, und als der Dragonerleutnant nur gar Verse von Betty Paoli, ihrer Lieblingsdichterin, zitierte, erschien er ihr als das entzückendste aller Phänomene.

Marie von Ebner-Eschenbach: Der Herr Hofrat. Eine Wiener Geschichte

Mittwoch, 4. November 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte: ,
Veröffentlicht in 19. Jahrhundert,Welt | Keine Kommentare

Unterwegs mit Kyselak und Duna

Kleinstätten (oder St. Michael). Bei diesem Dorfe hielt ich das neue Schloß mit seinen vier Türmen nicht der Besichtigung wert; ebenso wenig Reiz hatten die Gemeinden Groschach, eine halbe Stunde davon Katzelsdorf, dann über einer Berghöhe Wies; schlechter Feldbau, Waldverwüstung und unbeträchtliche Viehzucht geben kein gutes Vorurteil von den Besitzern. Die Gemeinden Pölfing, Brunn, Jagernigg, im Marburger-Kreise liegend, gehören zur Herrschaft Purgstall, und sind etwas mehr gepflegt.

Für den Steiermark-Urlaub empfehle ich die Lektüre von Kyselak. Skizzen einer Fussreise durch Österreich, gedruckt 1829 in Wien und neu herausgegeben und kommentiert von Gabriele Goffriller (Jung und Jung 2009).

Samstag, 31. Oktober 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte:
Veröffentlicht in Literatur,Welt | Keine Kommentare

Das endgültige Ende des gelesenen Romans?

Der Erfolgsautor Philip Roth auf die Frage, ob das E-Book-Lesegerät Kindle den Roman retten wird:

“The book can’t compete with the screen,” Roth says, and the Kindle won’t change that. “It couldn’t compete beginning with the movie screen. It couldn’t compete with the television screen, and it can’t compete with the computer screen.”

Drehbuchautorinnen und -autoren sind die letzten, die noch Romane lesen?

Dienstag, 27. Oktober 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte:
Veröffentlicht in Welt | Keine Kommentare

Glänzende Normalos

Das Thema „Heldentum“ hat mich in diesem Blog mehrfach beschäftigt, als Thema des Salons Kaffeehausgespräche (hier nachzulesen). Im neuen Merkur findet sich ein sehr interessanter Artikel von Ute Frevert zu diesem Thema. Die Autorin kommt unter anderem zum Schluss:

Die Prozesse der Demokratisierung, Zivilisierung und Trivialisierung des Heldentums haben seine elitäre Aura zwar in Mitleidenschaft gezogen, völlig zerstört aber haben sie sie nicht.

Freitag, 23. Oktober 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte: ,
Veröffentlicht in Literatur,Literaturwissenschaft | Keine Kommentare

Wider die professionelle Deformation

Ist das vorwegnehmende Erzählen einer Mammutjagd ein evolutionärer Vorteil und der Anfang von Literatur? Und falls ja: Hat der Umstand, dass sich Keule auf Beule reimt etwas damit zu tun? Jede Zusammenkunft in meinem literarischen Salon, den ich auf Anregung von Erika Werner im Vorjahr gegründet habe und den ich mittlerweile mit Detlef Thofern, Religionswissenschaftler, leite, beschert mir dank der klugen Fragen und Kommentare der Gäste eine neue Perspektive auf die Literatur. Allen LiteraturwissenschaftlerInnen, die einer Déformation professionnelle vorbeugen wollen, empfehle ich: Gründet literarische Salons! Oder besucht sie.

Dienstag, 20. Oktober 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte:
Veröffentlicht in 19. Jahrhundert,Literaturwissenschaft | Keine Kommentare

Mein Beitrag zum Darwin-Jahr 5

Dass Menschen, die sich den Geistes- und Kulturwissenschaften widmen, auch etwas zur biologischen Evolution zu sagen haben, liegt in der Natur der biologischen Evolution: Ihre Beschreibbarkeit und ihre „Beschriebenheit“ sind ein kulturell und gesellschaftlich relevantes Geistesprodukt.

Dass diese Menschen sich in Bezug auf die hinter der Beschreibung liegende Wirklichkeit gelegentlich auf dem Kenntnisstand des 19. Jahrhunderts befinden, kann passieren. Ich persönlich finde das nicht besonders schlimm. Andere scheint das Anachronistische im geistes- und kulturwissenschaftlichen Reden über die Evolutionsbiologie aber aufzuregen, so z.B. den Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera.

Nicht um seinen, im Lichte des seit Jahrzehnten üppig wuchernden Diskurses über die Unterschiede der „Zwei Kulturen“ (C. P. Snow 1959) unbedeutenden Text geht es in meinem heutigen Beitrag zum Darwin-Jahr, sondern um eine Replik darauf. Diese stammt von dem gelegentlich etwas gestelzt schreibenden aber klugen Kulturtheoretiker Remigius Bunia. Die Replik trägt den Titel „Wir Verbalwissenschaftler“ (womit alle gemeint sind, die sich wissenschaftlich mit Sprache beschäftigen, ein sehr weiter, aber durchaus praktischer Begriff) und endet in einer hübschen Doppelvolte:

Daher lässt sich Kutscheras Diktum über das ,Licht der Biologie‘ unter Abwandlung eines anderen Wittgenstein-Zitats verallgemeinern und zugleich zurückweisen: ,Die Naturwissenschaft ist ein Kampf gegen die Verhexung unsres Verstandes durch die Allpräsenz der Sprache.‘ Im Gegenzug, so wäre hinzuzufügen, können Verbalwissenschaftler aber davor schützen, dass sich neue Allpräsenzen – etwa eine Allpräsenz der Biologie – durchsetzen.

Samstag, 17. Oktober 2009 von Karin S. Wozonig
Schlagworte:
Veröffentlicht in Welt | Keine Kommentare

Wirklich nützliche Dinge

Heute: Die sonnenbetriebene Bibliothek

Mr. Ki Yong Kim, head of the Solar Cell Office at LG Display noted, “E-books are attracting a lot of attention because they offer the advantage of storing thousands of books’ worth of contents in an easy-to-carry device. The idea of e-book combined with solar cell will offer users the added benefit of longer usage. We will continue to provide users with enhanced convenience and value to solidify our lead in next-generation, environmentally friendly products.”