Dienstag, 19. Juni 2012 von Karin S. Wozonig
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Die literarische Kempner

Bereits zwei Mal habe ich in diesem Blog Friederike Kempner zitiert, die Meisterin der unfreiwilligen Komik – sie wurde gelegentlich auch als der „schlesische Schwan“ bezeichnet. Nun ist ja die Literatur als solche ein großes Gewebe, in dem selten ein Fädchen ganz einsam bleibt. Irgend ein schreibender Mensch knüpft immer an schon Geschriebenes – und sei es noch so weit hergeholt – an. Die Literaturwissenschaft nennt das Intertextualität. Kempners Verse fordern zur Parodie heraus und vieles, was für ein echtes Kempner-Gedicht ausgegeben wird, stammt gar nicht von ihr. Frank Möbus, Herausgeber eines Kempner-Best-of-Buchs, analysiert, was die Nachahmung vom Original unterscheidet: der gute Wille, der den Parodien, die sich über Kempner oder über einen Gegenstand in Kempner-Manier lustig machen, fehlt. Kempners Gedichte sind immer gut gemeint.

„Methusalem“ macht sich 1885 in einem Band „Dichtergrüße an Friederike Kempner“ über die inhaltlichen, metrischen und metaphorischen Absonderlichkeiten von Kempner lustig. Zum besseren Verständnis gibt „Methusalem“ die Seitenzahlen aus Kempners Gedichtband (in der vierten Auflage) an, auf die sich seine Parodien beziehen – das ist Holzhammer. Viele „Pseudo-Kempneriana“ werden in Bezug auf die Subtilität des Witzes dem parodierten Vorbild nicht gerecht.

Dabei könnte man es auch so sehen, wie ein anonymer Rezensent der Kempnerschen Gedichte 1873:

„Bin unverzagt, ich hab’s gewagt und will des End’s erwarten!“ so ruft die Dichterin mit Ulrich v. Hutten, und bescheert den reichen Ertrag ihrer inspirirten Stunden uns trivialen Sterblichen, die wir wol wissen, was ein Messer ohne Klinge, an dem der Stiel fehlt, bedeutet, den poetischen Wundergängen jener Tropfen aus dem kastalischen Quell  aber nicht zu folgen vermögen.

Weitere intertextuelle Seiten von Friederike Kempner werde ich in den nächsten Tagen in diesem Blog aufdecken; oder umblättern.

Montag, 11. Juni 2012 von Karin S. Wozonig
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Kempner ohne Titel

Das im vorigen Blogeintrag zitierte Gedicht „Amerika“ von Friederike Kempner lässt sich an unfreiwilliger Komik durchaus übertreffen, mit einem Gedicht ohne Titel aus der Feder der gleichen Autorin. 1882 dichtet sie, Goethe die Reverenz erweisend:

Kennst Du das Land
Wo die Lianen blühn
Und himmelhoch
Sich rankt des Urwalds Grün?
Wo Niagara aus den Felsen bricht,
Und Sonnengluth den freien Scheitel sticht? –

Kennst Du das Land,
Wohin Märtyrer ziehn,
Und wo sie still
Wie Alpenröslein glühn?
Kennst Du das Land, kennst Du es nicht?
Die zweite Heimath ist’s, so mancher spricht!

Dienstag, 5. Juni 2012 von Karin S. Wozonig
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Schwanengesang auf Amerika

Die projektierte Veröffentlichung der Vorträge einer teilweise sehr unterhaltsamen Konferenz bringt mich dazu, mich mit den Anstößen und Hindernissen zu befassen, mit denen schreibende Frauen im neunzehnten Jahrhundert konfrontiert waren. Von Geniekult und Defizienzthese, von kreativem Konkurrenzkampf und von der Frauenfrage ließe sich viel erzählen.

Statt dessen möchte ich von Friederike Kempner (1826-1904) sprechen. Ihr Gedicht „Amerika“ (1873) möchte ich hier als Seitenstück zu dem schon zitierten Gedicht „Wanderlust“ (1849) von Rudolf Rodt präsentieren. Das ist keine Parodie. Vielmehr gehört Kempner zu den Dichterinnen und Dichtern, die mit ergötzlichem Resultat den abschüssigen Hang des Pathos herunterrutschen. (Weitere Beispiele dafür folgen in den nächsten Tagen hier in diesem Blog.)

Amerika

Amerika, Du Land der Träume,
Du Wunderwelt, so lang und breit,
Wie schön sind Deine Kokosbäume,
Und Deine rege Einsamkeit!

Mit Deinen blau und rothen Vögeln,
Mit Deinem stolzen Blumenheer,
Mit Deinen tausend Schiff‘ und Segeln,
Von denen voll Dein weites Meer.

Mit Deinen smaragdgrünen Blättern,
Mit Deiner duftig kühlen Nacht,
Zu nah’n Dir auf des Schiffes Brettern,
Dran hab‘ als Kind ich schon gedacht!

Trotz Deiner prächtig bunten Schlangen,
Trotz Deiner heißen Sonnengluth,
Gilt Dir mein eifriges Verlangen,
Das mächtig nun und nimmer ruht!

Freitag, 25. Mai 2012 von Karin S. Wozonig
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Druckfehlerwürfel

Der Rec. des Rheinischen Taschenbuches in Nr. 16. S. 62. Sp. 1. Z.20. v. u. hat einen Druckfehler dieses Taschenbuchs angezeigt, aber dabey hat das Lit. Bl. wieder einen Druckfehler gemacht: l. lin. penult. st. lin. cenult (!!!) Es fehlt nur noch, daß auch bey dem Abdruck dieser gegenwärtigen Druckfehleranzeige ein Druckfehler begangen werde – das wird dann die dritte Potenz, ein Druckfehler cubus!

Aus: Morgenblatt für gebildete Stände. Literatur-Blatt Nr. 26, 30. März 1821

Dienstag, 22. Mai 2012 von Karin S. Wozonig
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Parodie und Politik

Wie „Phil“ in einem Kommentar ganz richtig angemerkt hat, kann das von mir in diesem Blog kürzlich in Auszügen zitierte, parodistische Wanderlied von Rudolf Rodt ein Beispiel für eine überzeitliche politisch-ideologische Satire sein. Der Wanderlustige appelliert an den „Alten“ (seinen Vater), ihn an die Orte seiner Träume ziehen zu lassen, die er, der Wanderlustige, sich durchaus bunt ausmalt. Das Gedicht hat Rodt, alias Ludwig Eichrodt, „zum Deklamiren für die deutsche Schuljugend“ verfasst, was sich sehr deutlich in den sinnigen Versen der Strophe 8 zeigt:

Nach Algerien, nach Algerien
Laß mich in den Osterferien…

Allerdings wird schnell klar, dass die gemeinte Schuljugend der typische deutsche Student und vormärzliche Burschenschafter auf der Suche nach dem besseren Leben ist. Nicht nur die Zeilen

Nach Franzosien, nach Franzosien
Wo die Rebellion gieng losigen…

sondern auch die Erwähnung von „Newyorkien“ als Ort

Wo genest der Europarier,
Wo der letzte Proletarier
sich in seid’ne Tücher schneuzt…

und viele andere Stellen des umfangreichen Wanderlieds sind Anspielungen auf die Freiheits- und Einigkeitsbestrebungen der Studenten in den deutschen Landen. Und am Ende geht das „Gespenst“ von Marx und Engels um:

Nach Utopien, nach Utopien
Werd‘ ich ziehn nach allem Obigen,
Wo die luft’gen Schlösser sind.
Wo kein Scheiden und kein Meiden,
Wo man lebt in ew’gen Freuden,
Und der Kommunismus grünt –
Dahin, Alter, laß uns ziehn!

Montag, 14. Mai 2012 von Karin S. Wozonig
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Biedermeier als Parodie

Das Grimmsche Wörterbuch weiß zum Begriff „Parodie“ zu sagen:

umbildung einer bekannten ernsten dichtung mit beibehaltung ihrer form ins scherzhafte oder spöttische, dann auch im übertragenen sinne (aus griech. parōdía neben-, gegengesang, dann umdichtung allgemein bekannter und berühmter gedichte, so dasz bei geringer veränderung der worte statt des erhabenen ein gemeiner und lächerlicher sinn hervorgeht.)

Aus dem Biedermann (vir bonus) ist mit wenigen literarischen Griffen ein Biedermeier zu machen und die begriffliche Gratwanderung entspricht der so bezeichneten Epoche.

Rudolf Rodt hat nicht nur an der parodistischen Epochenbezeichnung mitgewirkt, sondern auch ernste Dichtung mit Beibehaltung ihrer Form ins scherzhafte umgebildet. Während der „Taugenichts“ von Eichendorff spätromantisch-freudig „nach Italien, nach Italien!“ läuft, wo er das gute Leben findet und wo Goethes „Mignon“ von Zitronenblüten und Gold-Orangen träumt, „wohnt“ in Rodts Italien die mehrdeutige Pomeranze. Und so sieht der sehnsüchtige Wanderlustige aus Rodts Gedicht „Wanderlust“ (1849) Kalifornien:

Aber jetzt! nach Kalifornigen
Jagt es mir den Sinn den zornigen,
Der schon längst dahin geschwärmt:
Wo die goldnen Adern ziehen,
Durch die schweigenden Prairieen,
Und der Sakramenter lärmt –
Dahin, Alter, laß mich ziehn!

Nach Kalifornigen, nach Kalifornigen
Fang ich an das Lied von vornigen,
Wo der ew’ge Dollar rollt,
Wo es gelber wird und gelber,
Wo des Wandrers Adern selber
Wandeln sich in flüssig Gold –
Alter, dahin muß ich ziehn!

Dahin, wo bei Tropenhitze
Auch in der geringsten Pfütze
Noch ein echter Goldfisch irrt;
Wo die Quellen, die gefrieren,
Sich zu Gold statt Eis fixiren,
Wenn es jemals Winter wird –
Dahin, Alter, möcht ich ziehn.

Dort wo unter jeder Scholle
Von Dukaten eine Rolle
Schlummernd uns entgegen lacht;
Wo das Silber ist Lappaligen,
Wo der Mensch mit Viktualien
Glänzende Geschäfte macht –
Dahin, Alter, laß mich ziehn! –

Freitag, 11. Mai 2012 von Karin S. Wozonig
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Wissenskulturen

Ich freue mich darüber, dass in das aktuelle Jahrbuch des Forum Vormärz Forschung ein Beitrag von mir über den komplexen Text „Zur Diätetik der Seele“ von Ernst von Feuchtersleben aufgenommen wurde. Ich danke den Herausgebern Gustav Frank und Madleen Podewski für diese Möglichkeit, an einer multiperspektivischen Behandlung der „Wissenskulturen des Vormärz“ mitzuwirken.

Je eingehender ich mich mit dem Biedermeier beschäftige, desto deutlicher überträgt sich die zeitgenössische Erschütterung aller Sicherheiten und die Problematik der Formulierung und Verfestigung neuer sozialer und ästhetischer Normen auf meine Erkenntnis. Und das meine ich im positiven Sinn.

Den Begriff „Biedermeier“ lerne ich immer mehr zu schätzen, einerseits als passenden Hinweis darauf, dass in der Zeit zwischen 1815 und 1848 das (Klein)Bürgertum zu einem relevanten kulturellen und politischen Faktor wurde, und andererseits, weil die weite Verbreitung der Bezeichnung das Ergebnis einer Paraodie ist. Einer ihrer Urheber ist Ludwig Eichrodt, der unter dem Pseudonym Rudolf Rodt unter anderem Gedichte mit dem Titel  „Dachstubenpoesie der Lenautiker“ und „Das Frauenauge und der elektromagnetische Telegraf“ verfasst hat. Sein Wanderlied beginnt mit den schönen Zeilen

Nach Italien, nach Italien!
Möcht ich, Alter, jetzt einmaligen!
Wo die Pomeranze wohnt…

Und dieses zu seiner Zeit durchaus populäre Gedicht, erschienen 1849 in den Fliegenden Blättern, enthält auch ein paar Strophen zum Sehnsuchtsland Kalifornien. Die erste davon lautet:

Aber jetzt! nach Kalifornigen
Jagt es mir den Sinn den zornigen,
Der schon längst dahin geschwärmt:
Wo die goldnen Adern ziehen,
Durch die schweigenden Prairieen,
Und der Sakramenter lärmt –
Dahin, Alter, laß mich ziehn!

Die nächsten Strophen liefere ich in den kommenden Tagen hier in diesem Blog.

Dienstag, 8. Mai 2012 von Karin S. Wozonig
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Auf dem Weg zum Untergang

In Vorbereitung auf die hier bereits mehrfach erwähnte Konferenz in Long Beach, bei der die Rolle Österreichs im Gefüge der Regionen, Staaten, Nationen und Landschaften aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde, habe ich mich ausführlich mit nationaler Identität beschäftigt. Besonders fasziniert hat mich bei meiner Forschung, wie das Konzept der Nation aus prinzipiell vernünftigen, friedliebenden Menschen (z.B. Autoren) lauthals nach Krieg und Zerstörung schreiende Dummköpfe macht. Nun ist das keine neue Erkenntnis, vielmehr eine die sich z.B. auch durch die Lektüre von Karl Kraus‚ „Die letzten Tage der Menschheit“ (auch sehr zu empfehlen: die gekürzte Fassung gelesen von Helmut Qualtinger) oder Bertha von Suttners „Die Waffen nieder“ erlangen lässt. Und gerade habe ich Frederic Mortons Buch „Thunder at Twilight“ gelesen, die ausführlich recherchierte und gut erzählte Darstellung der Zeit unmittelbar vor „Ausbruch“ des Ersten Weltkriegs.

Grillparzer sagt es 1849 so:

Der Weg zur neuen Bildung geht
Von Humanität
Durch Nationalität
Zur Bestialität.

Mittwoch, 2. Mai 2012 von Karin S. Wozonig
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Kreative Pause

Nach einer kreativen Pause, die mich unter anderem nach Long Beach zu einer Konferenz mit dem Titel aeiou geführt hat, bin ich zurück in meinem Blog, ein virtuelles Comeback sozusagen.

Die Konferenz war ausnehmend anregend, der Universitätscampus der Cal State Long Beach ist sehr schön. Es gab interessante Vorträge und Diskussionen, und was mich besonders beeindruckt hat, war das Engagement der Studierenden.

Ich habe bei der Konferenz über Hieronymus Lorm gesprochen, der unter anderem das Lormen erfunden hat. Flankiert war ich bei meinem Vortrag von Forschung zum 18. und zum 20. Jahrhundert, genau gesagt von Matthias Mansky, der in seinem Vortrag „Wiener Komödie und Londoner Theater um 1800: Zur Skurrilität eines marginalen Kulturtransfers“ unter anderem ein Beispiel für die Macht des Kanons geliefert hat – der „Postzug“ von Lessing! Und von Bianca Zaininger, die mich mit ihrer Analyse des „Rennbahn-Expreß“ in meine Jugend zurückgeführt hat.

Rund um die Konferenz habe ich eine kleine Reise durch Kalifornien gemacht und mich in Muster-Erkennung geübt. Ein Beispiel dafür folgt demnächst in diesem Blog.

Donnerstag, 5. April 2012 von Karin S. Wozonig
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An Besessenheit grenzende Freude im Blog

Gerade fällt mir ein Tagungsbericht in die Hände, der mir bestätigt, dass es Zeit ist, eine Zwischenbilanz über das Bloggen zu ziehen. Mein Blog ist seit 2008 online und ich habe im Großen und Ganzen das gemacht, was ich mir anlässlich seiner Einrichtung vorgenommen habe: Ich dokumentiere meine Arbeit und stelle Wissen zur Verfügung. Ich erzähle es in meinem Blog, wenn ich einen Vortrag vorbereite, oder dass ich einen Artikel veröffentlicht habe und berichte aus der Werkstatt des Lesens und Schreibens. Vor allem aber teile ich mit meinen Leserinnen und Lesern Fundstücke, Zitate, Gedichte, bits and pieces, auf die ich bei meiner Arbeit stoße.

Die meisten Einträge habe ich unter „Literaturwissenschaft“ und hier unter „19. Jahrhundert“ kategorisiert. In der Schlagwortwolke dominiert die österreichische Dichterin Betty Paoli; Marie von Ebner-Eschenbach und Franz Grillparzer sind mit großem Abstand auf Platz 2 und 3. Mein Blog ist zum Spiegel meiner Interessen geworden. Und zugleich ist er eine Materialsammlung zur österreichischen Literatur des neunzehnten Jahrhunderts. Der persönliche Aspekt und der Aspekt des Sammelns und Bewahrens – beide sind für mich gleich wichtig.

Nach der Lektüre des oben erwähnten Berichts zur Tagung mit dem Titel „Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur“ frage ich mich: Warum bloggen Historikerinnen und Historiker, während andere Geisteswissenschaftler(innen) in Bezug auf dieses Medium weiterhin Zurückhaltung üben? Lässt man die akademischen Fragen wie Prestige, Qualitätskontrolle und Zitierfähigkeit, über die in der Tagung ausführlich gesprochen wurde, einmal außer Acht, so kommt man zum Schluss: Wer historisch arbeitet, findet ständig irgendwelche Texte/Quellen/Belege/Gegenstände, die nicht unmittelbar für die eigene Forschung verwertet werden können, zumindest nicht sofort und nicht in einem ausführlichen Artikel, die aber so interessant sind, dass man sie herumzeigen möchte. Wo könnte man das besser als im WWW? Diese kindliche, an Besessenheit grenzende Freude am überraschenden Fund ist für mich eine der erfreulichsten Erscheinungen der Wissenschaft.